Kapuziner-INDONESIEN UND MADAGASKAR

Antsakabary

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Antsakabary ist im wahrsten Sinne eine echte Mission. Typisch afrikanische Häuser, nur das Kapuzinerkloster und das Kloster von den Schwestern sind aus Zement gebaut. Im Dorf befinden sich ein paar Privatschulen, es gibt auch ein Gymnasium. Die Kinder können im Dorf wohnen und die Bildung bekommen, ohne von dort in die Stadt gehen zu müssen. Die Mission ist nur 6 Monate im Jahr erreichbar, nur in der trockenen Zeit. Von November bis Juni, kann kein Auto oder Motorrad von Befandriana nach Antsakabary kommen.
Katholisch sind in Dorf ca. 1000 Personen, das sind 50 Prozent von der Bevölkerung. Die Brüder müssen weiterhin viele Kapellen bedienen. Es sind so viele, dass sie nur zweimal pro Jahr die Messe halten können.

Mission Antsakabary – Madagaskar


Der lange Weg

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Der lange Weg hatte seine Vorteile. Ich konnte beobachten wie unterschiedlich die zentrale Hochebene  von Madagaskar ist. Am Anfang bin ich enttäuscht gewesen. Ich erwartete, wie in Indonesien, grünen Urwald zu sehen, aber ich habe nur die unfruchtbare rote verbrannte Erde gesehen. Die Landschaft war wie auf dem Planet Mars. Aber langsam Richtung Norden hat sich diese Landschaft geändert. Es ist generell auch sehr warm geworden. Die Häuser waren nicht mehr wie im Umland von Tana mit roten Ziegeln gebaut, sondern ausschließlich von Holz und Erde. Natürlich ist es im Tana kalt und hier im Norden sehr warm, deshalb sind die Häuser hier in einer light Variante gebaut.

Zum Unsere Mission in Madagaskar. Zum Norden

Kapuziner Mission im Madagaskar

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Die Brüder aus Madagaskar

Dieses Jahr feiern die Kapuziner aus Madagaskar 80 Jahre Präsenz unseres Ordens in Malagasy Land. Das wurde für mich zu einem neuen Anlass, das zweite von unseren Missionsgebieten kennen zu lernen. Nach dem Gespräch mit Provinzial Lech und Provinzial Norbert aus Madagaskar, haben wir entschieden, dass ich noch einmal unsere Provinz in dieser feierlichen Zeit für die Kapuziner aus Madagaskar vertreten werde. Zusammen mit Br. Adonis, der nicht nur mein Begleiter, aber gleichzeitig eine wichtige Person für die Konferenz über die 80-jährige Kapuziner Präsenz in Madagaskar war, haben wir unsere gemeinsame Reise in Innsbruck am 26. September um 3.20 Uhr begonnen.

Der Heilige Franz und die Mission

Novitzen

Wenn wir Pfingsten feiern, feiern wir nicht einfach die Erinnerung an das alte christliche Ereignis, sondern wir feiern den Tag  unserer Geburt als Kirche: Die lebendige Gemeinschaft, die mit ihrem Leben und ihren Taten von der  Christlichen Auferstehung zeugen: „…seit dafür Zeugen“. (Lk 24,48).

Noviziat von Sibolga

Diese Wahrheit hat der Heilige Franziskus gut verstanden. Der Arme von Assisi, begeistert von der großen Liebe Gottes, wollte diese gute Nachricht: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben”.(Joh 3,16) allen Völkern verkünden. Aus diesem Grund hat er seine Mitbrüder auf die Halbinsel Liberia geschickt und dann hat er sich selbst auf den Weg in den Nahen Osten begeben, um dem Sultan Malik-el-Kamil, die gute Nachricht selbst zu überbringen, dem großen König der Muslime zu jener Zeit. Weiterlesen

Indonesien

Einige Daten:

Fläche – 1.904.569 km², Einwohner – 238.000.000; Sprache – Nias, Batak, Indonesisch; Orte mit Mission – Insel Nias, Nord Sumatra – Diözese Sibolga; Islam – 87%, Christen -10%: Protestanten – 7%, Katholiken – 3%, Hindu – 2%

Nachdem bereits seit 1955 Kapuziner der Rheinisch-Westfälischen Provinz in Indonesien wirkten, wandte sich 1962 der Apostolische Präfekt von Sibolga P. Peter Gratian Grimm an die Kapuziner in Südtirol und bat um personelle Unterstützung. Die Brixener Kapuzinerprovinz hatte in dieser Zeit viele Berufungen. Da der Brixener Provinz durch den Kommunismus der Zugang zu ihrer Mission in Bulgarien verwehrt war, genehmigte der Generalminister P. Clemens Neubauer OFMCap. die Entsendung von Missionaren in die Präfektur Sibolga. Im Februar 1962 wurde P. Hilarius Innerkofler als Erster nach Sibolga gesandt. Ihm folgten P. Barnabas Winkler, P. Anselm Vettori, P. Leonhard Beikircher, P. Alfred Kugler, P. Albert Piok, P. Wilfried Winkler und Br. Stefan Kündig.  Weiterlesen

Pater Anselm Vettori 50 Jahre Priesterweihe

Pater Anzelm Vettori

Unser lieber Br. Anselm, das Lammlein.

Pater Anzelm Vettori

Pater Anselm Vettori

Als Provinzial Benedikt Frei Br. Anselm in die Mission aussandte, sprach er diese Worte. Br. Anselm (Fritz) Vettori wurde am 21. 09. 1936 In Völs am Schlern geboren. 1954 trat er ins Noviziat der Kapuziner in Klausen ein, um Kapuziner zu  werden. Am 29. 06. 1962 (vor 50 Jahren) wurde er im Dom zu Brixen zum Priester geweiht. Er war missionsbegeistert und träumte von einem Einsatz in Madagaskar. Die Obern sandten ihn aber im Herbst 1964 auf die andere Seite des indischen Ozeans nach der Präfektur Sibolga auf Sumatra. Br. Hilarius und Br. Leonhard wirkten schon dort : Weiterlesen

Von der Sibirischen Kälte in Europa ins Land des ewigen Sommers. Foto-Galerie.

1. Februar 2012

Selamat Datang di Indonesia

Nach dem Mittagessen mit den Brüdern in Brixen sind wir mit Alfred am Flughafen Innsbruck angekommen, von wo wir am Abend Richtung Frankfurt geflogen sind. Es war schon der Abend vom 1. Februar und extrem kalt. Innsbruck war wieder einmal komplett mit Schnee bedeckt. In Frankfurt sind wir dann in die riesige Boeng 777 eingestiegen, um von der „ewigen Kälte in den ewigen Sommer“ zu fliegen. Wir haben Singapur erreicht und dort einen neuen Flieger genommen, um weitere zwei Stunden nach Medan zu fliegen. In der Hauptstadt von Nord-Sumatra wurden wir von der netten Schwester Veronika vom Klarissenkloster in Sikeben empfangen. Nach der zweistündigen Fahrt, die mich an meine schwierigsten Zeiten in Bulgarien erinnert hat, haben wir die „Oasis“ der Schwestern erreicht. Es war dunkel, deswegen haben wir nicht sehr viel gesehen, aber wir haben eines verstanden: wir sind auf der falschen Straßenseite gefahren, links… Willkommen in Asien.

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Foto – Galerie

Die Kapuziner und Mission

Nach Tzunami

Nach dem Tzunami

Mission ist heute gekennzeichnet von hohem gegenseitigen Respekt und soll die Würde der materiell armen, an Spiritualität aber doch oft so reichen Kirchen hochhalten. Heute stehen wir in einem sehr lebendigen gegenseitigen Austausch bis hin zur personellen Solidarität durch Brüder aus diesen Ländern.

Vorrangig bedeutet es für uns, offen zu sein für Menschen in anderen Ländern, mit anderer Kultur und anderer Religion und ihre Nöte zu sehen. In unserem weltweiten Orden pflegen wir die materielle Solidarität. Weiterlesen

Ein halbes Jahrhundert Missionsarbeit in Sibolga / Sumatra.

Novitzen

Novitzen Sibolga

In der Zeit, als in der Kapuzinerprovinz Brixen noch viele junge Männer Kapuziner werden wollten (in den Jahren zwischen 1955 bis 1975), blühte auch die Missionsbegeisterung unter den Klerikern. Nicht verwunderlich, hat doch die franziskanische Familie als Erbe vom hl. Franziskus die Begeisterung für die Mission mitbekommen. Verschiedene Missionsbischöfe kamen nach Brixen, um für ihr Missionsgebiet zu werben. Als es dann aktuell wurde hat die Generalleitung des Kapuzinerordens entschieden, dass wir aus Südtirol in Zusammenarbeit mit der rheinisch-westfälischen Kapuzinerprovinz in der Präfektur Sibolga auf Sumatra mitwirken sollen. P. Hilarius Innerkofler war der erste, der im Januar 1962 von Genua nach Indonesien ausreiste. Ihm folgten P. Leonhard und P. Anselm 1964, P. Alfred 1966, P. Barnabas und P. Wilfried 1970, P. Albert 1971 und Br. Stefan 1973. Weiterlesen

Die Mission auf Madagaskar

Provinzial Lech Sibert

Provinzial Lech Sibert

Die Mission auf Madagaskar und das Leben der Brüder dort sind in unserer Provinz in Österreich ständig ein präsentes Thema. Gleich nach meiner Wahl zum Provinzial im Jahre 2010 habe ich eine Reise in dieses Land geplant, um mir selbst ein Bild von der Provinz und allen Werken der Brüder machen zu können. In Innsbruck sind wir in der glücklichen Lage, einen Studenten aus Madagaskar zu beherbergen, Br. Adonis. Ich habe ihn gefragt, ob er mich auf dieser Reise begleiten würde. Dazu war er bereit. Ich habe auch Br. Ernst eingeladen, damit nicht nur meine Augen die Situation der Mission auf Madagaskar sehen, sondern auch seine.

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