Kategorie: Madagaskar

Nach Madagaskar

Am 18. Juli 2017 treffen wir uns mit die Kapuziner und die Kinder auf Insel Nosy-Be. Zum Mittagessen bin ich zum Gast bei Euch. Tamin’ny 18 Jolay, 2017 dia hihaona amin’ny Capuchins sy ny ankizy tany amin’ny nosy Nosy Be. Fa sakafo antoandro, no nahatongavako tany amin’ny vahiny eo aminareo.

Auf den Spuren der Malagasy-Mossionare

Zrzut ekranu 2013-12-11 15.25.35Dieses Jahr feiern die Kapuziner aus Madagaskar 80 Jahre Präsenz unseres Ordens in ihrem Land. Das wurde für mich erneut zum Anlass, das zweite unserer Missions-gebiete kennenzulernen. Nach einem Gespräch mit Provinzial Lech und Provinzial Norbert aus Madagaskar haben wir entschieden, dass ich auch dieses Mal bei die-sem feierlichen Ereignis für die Kapuziner aus Madagaskar unsere Provinz vertreten werde. Zusammen mit Br. Adonis, der nicht nur mein Begleiter, sondern gleichzeitig eine wichtige Person bei der Konferenz über die 80-jährige Kapuzinerpräsenz in Ma-dagaskar war, habe ich die Reise in Innsbruck am 26. September um 3.20 Uhr ange-treten.

Missionare im eigenen Land zu sein

„Fürchte dich nicht!“ Wenn wir gehen, um Christus zu verkünden, ist er selbst es, der uns vorangeht und uns führt. Als er seine Jünger zur Mission sandte, hat er versprochen: „Ich bin bei euch alle Tage“ (Mt 28,20). Und das gilt auch für uns! Jesus lässt niemals und niemand allein! Er begleitet uns immer.
Papst Franciskus
Alle Brüder in Madagaskar sind einheimische Brüder. Sie haben die Aufgabe, Missionare im eigenen Land zu sein, erfolgreich von den europäischen Missionaren übernommen. Viele Brüder haben einen starken Missionsgeist. Trotz vieler Schwierigkeiten versuchen die Brüder im eigenen Land, Finanzierungen für ihre Projekte zu finden. Bis jetzt waren all diese Versuche nur teilweise erfolgreich.
Die Brüder brauchen auch Verkehrsmittel, um die weit voneinander entfernten Missionsstationen zu erreichen. Momentan benötigen die Brüder einen neuen Austauschmotor für ein Boot und ein zusätzliches Motorboot. Ein kleines Kock (=das Boot) mit Yamaha-Motor kostet ca. € 9. 000,–. Für die neuen Missionen (hier haben die Menschen im 21. Jahrhundert noch nichts über Christus gehört), ist das die einzige Option, diese Orte zu erreichen.
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Spende:
Österreich
Missionssekretariat der Kapuziner, Kaiserjägerstr. 6, 6020 Innsbruck Konto-Nr.: 664615 Raiffeisen-Landesbank Tirol (BLZ 36000) IBAN: AT16 3600 0000 0066 4615
BIC: RZTIAT22

Südtirol
Kapuziner-Mission,
Wolkensteingasse 1, 39100 Bozen Raiffeisenkasse Bozen (Obstmarkt) IBAN: IT43 Y08081 11610 000306001530 BIC: RZSBIT21B03

Video aus Madagaskar

Antanibe Andrefa kann, noch mehr als Antsakabary, eine echte Mission genannt werden. Das sind neue Missionen auf Madagaskar, wo das Wort Gottes vor 4 Jahren zum ersten Mal verkündet wurde. Dort arbeiten zwei einheimische Brüder, die auf Nosy-Be wohnen und wirklich den evangelischen Geist in sich haben. Zur Mission muss man von Nosy-Be mit einem Motorboot fast 2 Stunden durch den Mosambik-Kanal fahren.

Madagaskar Gesundheitsfürsorge

Die Hauptprobleme in Madagaskar sind Korruption und die schlechte Gesundheitsfürsorge. Wir haben noch ein kurzes Gespräch mit dem Arzt geführt, der uns erklärt hat, dass Tuberkulose nach AIDS die zweitverbreitete Krankheit ist und Lepra die dritte.Es macht keinen Sinn, die staatliche Gesundheitsfürsorge mit den Privatkliniken zu vergleichen. Sie sind Lichtjahre voneinander entfernt.

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Nosy-Be bedeutet „Große Insel“

Nach der Reise über 30 Minuten mit einem Piroge (la Kok), sind wir im Bootshafen an Nosy-Be angekommen. Unser erster Schritt ist ein Besuch der Kapuzinergemeinschaft auf Nosy-Be und den Ort wo die neue Kirche gebaut wird. Im Konvent leben sieben einheimische Kapuziner. Sie haben einen Pfarrei-Pastoral und Zwei Brüder arbeiten in der Mission Antanibe Andrefa, wo man nur mit einem Boot hinfahren kann. Nach zwei Wochen kann ich schließlich Bruder Adonis treffen. Er ist nach dem Besuch im Familien-Haus nach Nosy-Be wegen eines Vortrags über die Kapuziner in Madagaskar gekommen.
Ich, Provinzial Norbert und Adonis wohnen am Strand, in einem kleinen Haus, was für die Erholung der Priester vor Ort gebaut wurde. Vor paar Monaten hat der Bischof von Ambanja dieses Haus an die Kapuziner zurückgegeben. Am Nachmittag haben wir an einer Feier teilgenommen. Der erste Tag von der Feier widmet sich den 80 Jahren der Kapuziner auf Madagaskar. Einer von den Gästen war Br. Dr. Adonis und eine Frau aus Alsazt – Verwandte von Bischof Messmer-Kapuziner-, der erste Bischof von der Diözese Ambanja. Für die Vorträge ist auch die heutige Bischof von Ambanja gekommen.

Die Brüder aus Madagaskar

Die Brüder aus Madagaskar, die Malagasy Brüder, haben erfolgreich von den europäischen Missionare die Aufgabe übernommen, Missionare im eigenen Land zu sein. Viele Brüder haben einen starken Missionsgeist. Trotz vieler Schwierigkeiten versuchen die Brüder im eigenen Land Finanzierung für ihre Projekte zu finden. Bis jetzt waren alle diese Versuche nicht sehr erfolgreich. Aus diesem Grund können die Brüder in Madagaskar ohne Hilfe aus Europa nicht überleben. Die Hauptprobleme in Madagaskar sind Korruption und Gesundheitsfürsorge. Es macht keinen Sinn die stattliche Gesundheitsfürsorge mit den Privatkliniken zu vergleichen. Sie sind Lichtjahre voneinander entfernt. Aus diesem Grund sollen wir die Gesundheitsstationen, die die Brüder gebaut haben, finanziell unterstutzen.

Galerie

Die Brüder aus Madagaskar

Kapuziner auf Insel

Mission Antanibe Andrefa – Madagaskar

Antanibe Andrefa. noch mehr als Antsakabary soll eine echte Mission genannt werden. Das sind neue Missionen auf Madagaskar, wo Gottes Wort vor 4 Jahren zum ersten Mal verkündet wurde. Dort arbeiten zwei einheimische Brüder, die auf Nosy-Be wohnen und wirklich den Evangelischen Geist in sich haben. Zur Mission soll man von Nosy-Be mit einem Motorboot fast 2 Stunden durch Mosambik-Kanal fahren.

Am Strand hat auf uns ein Fischereihaus gewartet. Nach dem Mittagessen haben wir um 15 Uhr die hl. Messe zusammen mit der ganzen katholischen Gemeinschaft unter einem großen Baum in der Mitte des Dorfs gefeiert. Das Dorf hat 1100 Einwohner aber nur 50 sind die Christen-Katholiken, 30 Prozent sind Moslimen und  die meisten sind von der animistischen Madagaskar Konfession.

Die Brüder haben erzählt, dass im Norden die Mehrheit der Bevölkerung Heiden sind. Interessant ist, dass in dem Dorf, wenn ein Gast kommt, sich alle Frauen um den Gast kümmern. Es ist nicht wichtig, ob sie Katholiken, Animisten oder Moslimen sind, sie arbeiten zusammen. Das findet man hier in einem kleinen Dorf von Madagaskar vor, das noch so fern von der sogenannten Zivilisation ist


Antsakabary

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Antsakabary ist im wahrsten Sinne eine echte Mission. Typisch afrikanische Häuser, nur das Kapuzinerkloster und das Kloster von den Schwestern sind aus Zement gebaut. Im Dorf befinden sich ein paar Privatschulen, es gibt auch ein Gymnasium. Die Kinder können im Dorf wohnen und die Bildung bekommen, ohne von dort in die Stadt gehen zu müssen. Die Mission ist nur 6 Monate im Jahr erreichbar, nur in der trockenen Zeit. Von November bis Juni, kann kein Auto oder Motorrad von Befandriana nach Antsakabary kommen.
Katholisch sind in Dorf ca. 1000 Personen, das sind 50 Prozent von der Bevölkerung. Die Brüder müssen weiterhin viele Kapellen bedienen. Es sind so viele, dass sie nur zweimal pro Jahr die Messe halten können.

Mission Antsakabary – Madagaskar